Im zweiten Teil seines Antrittsinterviews erklärt Thomas Prorok, warum man die Gemeinden ansehen muss, um zu verstehen, wie der Staat funktioniert. Der neue KDZ-Geschäftsführer sieht klaren Handlungsbedarf: Die Finanzierungsschere öffnet sich, Personal fehlt, Aufgaben werden komplexer. Österreichs Verwaltung ist leistungsfähig, aber nicht frei von Reformbedarf. Prorok setzt auf mehr europäischen Fokus, mehr Daten- und Transparenzkompetenz und Reformen, die sich auch umsetzen lassen.