Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl beschreibt den enormen finanziellen Druck auf Österreichs Gemeinden, der durch steigende Kosten und fehlende Gegenfinanzierung entstanden ist. Er kritisiert mangelnde Reformbereitschaft auf Bundes- und Landesebene und fordert strukturelle Veränderungen, insbesondere bei der Grundsteuer. Kooperationen allein reichen kurzfristig nicht aus – entscheidend sind langfristige Reformen und eine stärkere Einbindung der Gemeinden in finanzpolitische Entscheidungen.